Wissenschaftlicher Beirat

Die Initiative TCALL wird von einem internationalen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser setzt sich aus vier ausgewiesenen Wissenschaftler:innen der Pflegewissenschaft und Alterns-forschung zusammen. Drei der vier Mitglieder verfolgen außerdem teilweise schon seit vielen Jahren ähnliche Transferstrukturen und sind am Aufbau von innovativen Ansätzen beteiligt. Der Beirat ist somit eine wertvolle Ergänzung der Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen in der Initiative TCALL. Das Gremium trifft sich regelmäßig einmal jährlich zu einem Strategietreffen und steht zusätzlich bei der Beantwortung konkreter Fragen und Bearbeitung aktueller Herausforderungen bei.

Der wissenschaftliche Beirat besteht aus folgenden Personen:

Prof. Dr. Gabriele Meyer

Portrait Prof. Dr. Gabriele Meyer

»Das TCALL Projekt unterstütze ich, da ich die Kolleg*innen in Bremen bei diesem spannenden Vorhaben des Wissenstransfers in die pflegerische Praxis sehr gerne begleiten möchte und meine Erfahrung, vor allem aus dem eigenen PraWiDem Projekt, teilen möchte.«

Prof. Dr. Gabriele Meyer ist Professorin für Gesundheits- und Pflegewissenschaft und Direktorin des Instituts für Gesundheits-und Pflegewissenschaft an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie ist Präsidentin der European Academy of Nursing Science, Herausgeberin der ZEFQ und Mitherausgeberin der PFLEGE sowie Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten. Sie war acht Jahre Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und bis 2015 Mitglied im Deutschen Ethikrat. Gabriele Meyer ist Teil des Konsortiums des PraWiDem Projekts, das den Living Lab Ansatz an den nationalen Kontext anpasst, modellhaft implementiert und evaluiert.
 

Prof. Dr. Sascha Köpke

»Die Wissenszirkulation zwischen Theorie und Praxis ist eine der zentralen Herausforderungen einer erfolgreichen Evidenz-basierten Pflegepraxis, insbesondere im Bereich der Langzeitpflege. TCALL bietet hier eine für Deutschland einzigartige Möglichkeit diese Herausforderung langfristig anzugehen und ich freue mich als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats diesen Prozess begleiten zu dürfen.«

Portrait Prof. Dr. Sascha Köpke

Prof. Dr. Sascha Köpke ist seit 2020 Inhaber der Professur für klinische Pflegewissenschaft und Studiengangsleiter des dualen Bachelorstudiengangs Klinische Pflege B.Sc. an der Universität zu Köln. Er ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft, Mitglied des Executive Boards der European Academy of Nursing Science (EANS) und Herausgeber zweier Cochrane Groups. Er ist außerdem ebenfalls Projektleitung im Projekt PraWiDem
 

Prof. Dr. Jan Hamers

Portrait Prof. Dr. Jan Hamers

»Ich bin aus unterschiedlichen Gründen gespannt auf die Entwicklung von TCALL: die Implementierung von Teilen unseres Living Lab Modells in TCALL wird spannend werden; wir können von den Erfahrungen der anderen lernen und die zukünftige Zusammenarbeit aufbauen.«

Prof. Dr. Jan Hamers ist Professor für Pflege älterer Menschen an der Universität Maastricht in den Niederlanden und Gastprofessor an der Universität Leeds in Großbritannien. Er war und ist als Mitglied und Vorsitzender in Vorstands- und Aufsichtsräten von Gesundheitsorganisationen tätig, hatte zahlreiche (internationale) Führungspositionen inne und ist häufig als Berater für die niederländische Regierung und deren Beratungsgremien tätig. Er ist außerdem der Mitbegründer und wissenschaftliche Vorsitzende des Living Lab in Ageing and Long-Term Care.
 

Dr. Giovanni Lamura 

»Innovationsorientierte Projekte wie TCALL sind von entscheidender Bedeutung, um die Ausbildung der nächsten Generation von Pflegekräften effektiver auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen auszurichten.«

Portrait Dr. Giovanni Lamura

Dr. Giovanni Lamura leitet seit 2012 das Zentrum für sozioökonomische Altersforschung des National Institute of Health and Science on Ageing (INRCA - IRCCS) in Italien. In dieser Rolle hat er eine Vielzahl an internationalen Forschungsprojekten geleitet und daran mitgearbeitet. Sein Forschungsinteresse ist weit gefächert und behandelt unter anderem Schwerpunkte wie Familien- und Langzeitpflege, kultursensible Pflege, Prävention vor Gewalt und Vernachlässigung älterer Menschen, digitale Unterstützung informell Pflegender, intergenerationale Solidarität und interdisziplinäre Forschung im Bereich älterer Menschen.